Kolpingjugend macht sich stark gegen Kinderarmut!

 

Wie leben eigentlich von Armut betroffene Kinder und Jugendliche? Wie wirkt sich das auf ihre Zukunft aus und damit auch auf die unserer Gesellschaft?

 

Der Landesverband der Kolpingjugend NRW setzt sich zurzeit – unter dem klingenden Namen „Möglichmacher*in – Wege zeigen, Zukunft bauen“ – intensiv mit diesen Themen auseinander. Aufmerksam machen, für die Problematik sensibilisieren und Fragen stellen: Kinderarmut muss in den Blick genommen werden!

 

Die Möglichmacher*innen möchten von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben. Denn sie haben zumeist deutlich schlechtere Startmöglichkeiten als diejenigen aus gesicherten Verhältnissen. Aber der allgemeine Begriff Kinderarmut meint mehr als finanzielle Not. Darum zielt das Möglichmacher*innen-Projekt vor allem auf gesellschaftliche Teilhabe betroffener Kinder: Für ein gelingendes Leben braucht es materielle, soziale und kulturelle Ressourcen. In unserer Gesellschaft zeigt sich Kinderarmut auf ganz unterschiedliche Weise: mal ist sie deutlich sichtbar, mal kaum wahrnehmbar, aber sie ist überall vorhanden. Zu einer sozialen Spaltung trägt sie unmittelbar bei – die Möglichmacher*innen wollen dem entgegenwirken. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, Kinderarmut sichtbar zu machen, aber auch Unterstützung und Ideen zur direkten Hilfe anzubieten. So wie Adolph Kolping sich einst den Nöten seiner Zeit widmete.

 

Mit ihrem Projekt wollen die Möglichmacher*innen durch gemeinsame Aktionen Kolpingjugenden und Kolpingsfamilien Mut machen zu handeln. Denn sie können wahre Möglichmacher*innen werden: Sie verfügen über Netzwerke, können ganz praktische Angebote für betroffene Kinder und Jugendliche machen, sie in ihre Gruppenarbeit einbeziehen und bei Problemen als Ansprechpersonen auftreten.

 

Ansprechpartnerin im DV Essen ist Cornelia Kneer.